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into.nothing


SOUTHSIDE!!!


Dieses Jahr zum ersten Mal und es war hammergeil!

Zuerst die Anreise per Zug, was ganz chillig war, weil wir schwere Sachen wie das Zelt Freunden mitgegeben haben, die mit dem Auto unterwegs waren.

Ein bisschen nervig war dann allerdings das Warten auf genug Platz im Shuttlebus (etwa 1 1/2 Stunden) und danach das Warten auf eben diese Freunde (etwa 3 1/2 Stunden). So hab ich dann leider Razorlight verpasst.

Nachdem wir dann die Zelte aufgebaut und Bratwürstchen zu Abend gegessen haben, gings los zu Nada Surf, die um 00:30 auf der Zeltbühne anfingen. Leider konnte ich so The Kooks nicht sehen, die parallel auf der Green Stage gespielt haben, aber Nada Surf haben sich absolut gelohnt!
Wegen dem Zeitplan gabs leider keine Zugabe, aber sie hatten eh schon überzogen, was natürlich echt cool war. Ich stand etwa in der 5. Reihe, gute Sicht und war umgeben mit Leuten, die die Songs kannten, so wie ich. Anscheinend hatten aber einige die Band noch nicht gesheen, auch nicht auf Bildern oder so, wir mussten nämlich erstmal zwei Mädels aufklären, dass das wirklich Nada Surf waren und die wollten dann schnell ein Foto von dem "komischen Vogel" machen - gemeint war damit der Bassist Daniel Lorca

Auf jeden Fall kann man sagen, dass Matthew Caws' Stimme auch in Natura absolut schön ist, auch wenn er am Ende bei See These Bones die hohen Stellen etwas tiefer gesungen hat, aber wahrscheinlich konnte er nicht mehr Die Band schien zielich überrascht über die Reaktion des Publikums zu sein, dass so viele die Texte kannten und gerade das kam irgendwie sehr süß rüber.

Am nächsten Tag gab's dann erstmal Sonne pur, überhaupt war es das ganze Wochenende sehr warm und sonnig, weshalb ich auch mehrere Sonnenbrände bekam.

Bei den Bands gings dann für uns mit dem Ende des Konzerts von Bell X1 in der Zeltbühne weiter und von dort aus gleich weiter zu Enter Shikari. Die kannte ich vorher nicht, obwohl sie anscheinend eine riesige Fangemeinde über Myspace haben, aber noch nicht mal einen Plattenvertrag. Sie waren aber echt cool, normaler weise ist das nicht ganz meine Musikrichtung, eine Art Elektro-Metal, aber die gingen ganz schön ab. Gerade der Schlagzeuger, wie der rumgehüpft ist, als sie eine kurze Pause gemacht haben! Aber einmal wollte er mit sienen Sticks ein bisschen angeberisch posen und hat sie dabei fallen gelassen. Trotzdem - Enter Shikari haben Spaß gemacht!
Danach kam auf der selben Bühne, der Green Stage, Kettcar, aber wir sind erstmal wieder zur Zeltbühne zu Jason Mraz. Die war aber so voll, dass wir davor gesessen und zgehört haben. Ihn kannte ich ebenfalls nicht, aber die Musik, die er macht, ist echt empfehlenswert! Den Stil kann man schwer beschreiben, auf jeden Fall hat er auch Reggae-Einfluss. Kurz vor Schluss sang er auch den Beginn von "Wonderwall" von Oasis, das hat mich unweigerlich an Sugarplum Fairy erinnert, die machen das auch manchmal bei Live-Auftritten.

Als er fertig war sind wir aufgestanden und rüber zu Kettcargegangen, das Konzert war da noch nicht zu Ende. Ihren Live-Auftritt fand ich aber ziemlich langweilig, aber eigentlich gefallen mir die Lieder, jetzt wo ich sie mir mal im Nachhinein auf Myspace angehört hab. Genau andersrum ist das mit Tocotronic, die direkt im Anschluss kamen. Die gingen ziemlich ab, haben mir gut gefallen, aber die Lieder finde ich "nicht-live" nicht sehr gut.
Aber das ist eben ach ein Kompliment, dann sind Tocotronic im Gegensatz zu Kettcar halt 'ne gute Live-Band! Nur die Ansagen waren etwas komisch, weil der Sänger da immer so keuchend und abgehackt geredet hat.

Dann war Zeit fürs Abendessen, Bratwürstchen auf unserem kleinen Standgrill, bevor wir wieder zurück zur Green Stage gegangen sind. Dort kamen NOFX, die ich auch vorher nicht kannte. Ich stand etwas weiter hinten, aber zusammen mit ein paar lustigen Schweizern, die große NOFX-Fans waren. Die Stimmung war also cool. Der Sänger von NOFX war aber auch lustig, hat dauernd Witze gemacht, was ich irgendwie total witzig fand, obwohl's das eigentlich gar nicht unbedingt ist, war: "The Weakerthans - They are weaker than we are!"

Und dann kamen die Beatsteaks. Da kann man sagen was man will - die Show war gut. Die Beatsteaks riefen "Southside!" und das Publikum "Beatsteaks!" und Sticheleien gegen das Hurricane-Festival durften auch niht fehlen. Gerade bei den bekannten Liedern wie "Hand in Hand" oder "Jane Became Insane" sang die ganze Menge mit. An dem Abend wurde klar, warum die Beatsteaks zu den Headlinern gehörten, sie sind eben auch eine super Liveband.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich gerne Millencolin hören, die ich zwar nicht kannte, aber deren Beschreibung im Festival Planer mich überzeugt hatte. Leider verpassten wir sie, weil wir die Zelte und unsere Sachen sichern mussten, es war nämlich eine Sturmwarnung durchgegeben worden, die allerdings später widerrufen wurde.
Also begann wir mit The Subways. Die wurden ja bekannt durch "Rock'n'Roll Queen" und ich muss zugeben, das das auch das einzige Lied war, das ich kannte. Trotzdem machte das Konzert richtig Spaß. Die Songs rockten und auch Billie und Charlotte waren richtig gut drauf. "Rock'n'Roll Queen" spielten sie natürlich als letztes und auch am längsten, Billie machte Stage Diving (obwohl das eigentlich verboten war) und sang eine Strophe auf Deutsch. Wie er da das Wort "Sonne" aussprach war schon richtig lustig, aber cool war's trotzdem. Ich glaube sogar, dass der Moment, den Billie zum lautesten Moment des Southside machen wollte und alle sich die Seele aus dem Leib schrieen, wirklich der lauteste Moment war.
Danach teilten wir uns auf, ich blieb für Madsen bei der Blue Stage, verlor aber die anderen meiner Gruppe. Aber ich hatte einen guten Platz erwischt, an dem man Platz hatte und die band gut sehen konnte, außerdem waren die Mädels um mich herum ebenfalls aufs Tanzen und Hüpfen aufgelegt, was die ganze Stimmung sehr lustig und locker machte. inzwischen war das Wetter von einem leichten Wind wieder umgeschwungen und es war wieder knallig heiß, deshalb kam die Dusche der Feuerwehr mit den Wasserschläuchen genau richtig. Und Madsen waren auch richtig gut. Ich habe zwar die ersten beiden Alben, hatte die aber schon länger nicht mehr gehört, weshalb ich von mir selber überrascht war, dass ich noch so viele Lieder auswendig kannte. Dass ich manche der neuen Lieder nicht kannte, war auch kein Problem. Sebastian Madsen brachte sogar noch eine kleine Rapeinlage, was sich aber auch ziemlich gut anhörte. Das Konzert war insgesamt richtig gut, auch weil sie passende Lieder ausgesucht hatten und sie die wirklich toll rüberbrachten.

Zu Panic! At The Disco direkt danach auf der selben Bühne war ich dann ziemlich erschöpft, was vielleicht der Grund war, dass ich das etwas lahm fand. Die Band schien aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Publikum zu sein, also war es ja okay. Und dann kam Maximo Park (ich krieg diesen doppelten i-Punkt nicht hin). Weil meine Freundin ein riesiger Maximo Park Fan ist, sind wir noch weiter nach vorne geangen, stand ungefähr in der 4. Reihe. Und sie waren echt gut. Der Sänger ist mal wieder rumgehopst wie blöd, aber er hat ja kein Instrument, an dem er seine überschüssige Energie auslassen kann. Nur zwei Sachen haben mich gestört: dass direkt neben uns gepogt wurde (ich mag das einfach nicht) und dann dass Paul Smith die Melodie bei "Books From Boxes" abgeändert hat, was eigentlich eines meiner Lieblingslieder ist. Aber insgesamt waren sie schon toll.Danach haben wir noch kurz bei den Foo Fighters vorbeigeschaut, die ja DER Headliner überhaupt waren, aber ich fand sie einfach nur langweilig. Nach ungefähr 'ner Viertelstunde sind wir dann wieder zurück zu unseren Zelten.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Auftritte von Madsen und Nada Surf am besten gefallen haben, da kannte ich ja dann auch noch fast alle Lieder.
Aber neben den Konzerten gab es ja auch noch die Zeltplatzatmosphäre und die war mal wirklich cool, die Leute waren alle so locker drauf, da gab es lustige Schilder, das Dosenspiel, in dem es hauptsächlich darum geht, wer zuerst seine Dose auf Ex geleert hat und dann noch so witzige Aktionen wie Flitzer

Weniger schön waren die langen Schlangen bei den Duschen ab 8 (wenn man Pecht hatte, musste man 2 Stunden warten), der viele Müll und die Dixieklos, aber das gehört eben dazu, wenn über 40.000 Leute an einem Ort feiern. Was ich dafür richtig toll fand, war die Hilfsbereitschaft, z.B. sind unsere Nachbarn sofort zu uns gekommen und haben beim Zeltaufbau geholfen oder es war nie ein problem bei anderen mal Klebeband oder einen Hammer zu leihen.

Beim Merchandisingstand gabs leider kein Nada Surf T-Shirt, aber dafür hab ich jetzt ein cooles Southside-T-Shirt.


Insgesamt hatte ich richtig viel Spaß und ich hoffe, cih kann nächstes jahr wieder zum Southside fahren!

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zum Schluss:

mein Airbrushtatoo, dasich mir noch hab machen lassen - jetzt mach ich mir vielleicht ein echtes, aber lieber an die Schulter - soll ich da auch einen Stern nehmen oder habt ihr einen besseren Vorschlag?

der Auftritt der Subways, wir standen aber weiter vorne


das waren Enter Shikari

 
Always Love von Nada Surf, da gings am meisten ab und da standen wir auch ungefähr


das Einzige was ich von Madsen beim Southside gefunden habe...

24.6.08 22:20
 


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