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FESTIVALSOMMER 2009

oder: Tanzen ist das neue Helga!

oder: Who The Fuck Is Oasis??

 

So, da bin ich mal wieder. Seit langem.

Aber ich kann auch einiges - wie ich finde - Interessantes berichten. Mein Festivalsommer ist vorbei. Er bestand aus 2 Festivals: Open Flair und Rock am See. Wobei die beiden eigentlich das komplette Gegenteil darstellen: Das Open Flair ging 4 Tage lang, Rock am See war nur eintägig. Trotzdem waren beide auf ihre Art toll, wobei ich sagen muss, dass bei Open Flair sehr viel mehr Festival-Atmosphäre herrschte, Rock am See war für mich eher wie ein langes Konzert mit vielen tollen Bands. Dort haben wir ja aber auch nicht gezeltet. Aber der Reihe nach.

Open Flair

Donnerstags begann das Festival und wir reisten bereits mittwochs an. Wir sind 2 Mädels und 2 Jungs aus dem schönn Mainz. Kaum waren wir auf dem Zeltplatz angkommen und hatten uns eine schöne Stelle gesucht, wurden wir schon von unseren zukünftigen Zeltnachbarn begrüßt. Das war eine Gruppe aus vier Jungs aus dem hohen Norden, aus Glücksstadt. Sie halfen uns beim Aufbau unseres Pavillons und von da an haben wir eigentlich das gesamte Festival zusammen verbracht. Da am Mittwoch Abend noch keine Band spielte, verbrachten wir diesen alle ein bisschen betrunkn auf dem Zeltplatz und versuchten den anderen Festivalbesuchern unser neues "Helga" beizubringen. Einer unserer neuen Freunde hatte die Idee gehabt, beim Ruf "Tanzen!" bescheuert hüpfend herumzutanzen und das auf dem ganzen Festival zu verbreiten. Das taten wir dann nach Kräften und machten uns damit bei einigen anderen Zeltnachbarn erstmal unbeliebt. Es gab aber auch einige, die das übernahmen.
Am Donnerstag waren wir erstmal im sogenannten "Badesee" schwimmen. Nur komisch, dass da überall "Baden verboten"-Schilder standen und es so gar nicht nach Badesee aussah. Uns und die anderen Festivalbesucher hat das aber nicht gestört.

Danach waren nur ein paar Bands dran, die noch nicht auf dem richtigen Festivalgeländ spielten, sondern auf der Seebühne, auch Red Bull Bus genannt. Das war nämlich ein auf retro gemachter Bus mit dem Red Bull Logo drauf, auf dessen Dach die Bands dann auftraten. Als erstes waren One Fine Day dran, die ich schon als Vorband der Subways kannte. Sie rockten ganz gut, dafür dass es mittags und sehr heiß war. Während einer kurzen Pause machten wir unser "tanzen", was uns gleich in Lob von One Fine Day einbrachte: "Die da hinten sind cool, die tanzen sogar ohne Musik!" Bei der Autogrammstunde danach war die Band auch sehr nett und baute unser Tanzen auch in ihren Vlog ein:
http://www.youtube.com/watch?v=9l2GUp0Xrp4&feature=channel_page

Zu Emil Bulls danach kann ich nichts sagen, ich hab sie mir zwar angeschaut und -gehört, aber es ist einfach nicht mein Musikgeschmack. Was ich so von Fans gehört habe, waren die aber zufrieden. Na dann
Dann waren Itchy Poopzkid an der Reihe. Die haben mir wirklich gut gefallen, haben wirklich gerockt. Sehr cool war, wie Sibby einen Gitarrenkoffer auf die Menge geworfen hat und daraf dann sein Gitarrensolo gespielt hat.
Auch bei der Autogrammstunde waren die Jungs sehr nett und sympathisch.

Jennifer Rostock danach habe ich mir dann nicht gegeben, die Jungs fanden sie aber toll.

Am Freitag ging es dann schon früher los. Unsere erste Anlaufstelle waren die Baddies. Ein relativ unbekannte englische Band (eine von nur wenigen nicht-deutschen Bands!) noch ohne Album auf der kleineren ühne zur Mittagszeit - kaum jemand bequemte sich aufzustehen, als die Musiker die Bühne betraten. So sicherten wir uns einfach mal die erste Reihe. Und konnten schön mit abgehen und -tanzen, die Musik war nämlich wirklich gut und die Baddies ließen sich vom etwas lahmen Publikum nicht beirren. Danach kauften wir uns noch die CD ihrer neusten Single Holler For My Holiday, die uns der nette Sänger noch signierte und außerdem unsere Vermutung bestätigte, dass er und der Schagzeuger Zwillingsbrüder sind. Ein richtig sympathischer Auftritt, der total Spaß gemacht hat!

Danach kamen die Kilians, bei denen wir dann ja schon in der ersten Reihe standen und deren Musik ich eigentlich auch sehr mag, nur der Auftritt war ziemlich lahm und ehrlich gesagt mag ich die Art des Sängers nicht, da er irgendwie pseudo-cool wirkt, weil er sich nicht entscheiden kann, ob er lieber der liebe nett Junge von nebenan oder ein arroganter Macho ist.
Direkt im Anschluss kamen dann die Subways. Die Band war für mich ein Grund dafür, zu dem Festival zu fahren und sie wurden den Ansprüchen gerecht und liferten wie immer eine tolle Show ab. Es war das dritte Mal, dass ich sie gesehen habe und jedes Mal waren sie wirklich gut, leider ist es immer gleich. Das war das einzig negative an ihrem Auftritt.
 
Am späten Abend spielte dann noch die Mediengruppe Telekommander auf dem Red Bull Tourbus, allerdings mit einer halben Stunde Verspätung, wegen technischer Probleme. Ich kannte sie vorher nicht, fand ihre Musik aber ziemlich cool. Electro mit kritischen deutschen Texten. Trotz technischer Einschränkungen hörte sich das ziemlich gut an.

Der nächste Tag begann musikalisch mit Zebrahead, einer Crossover-Punkband, die auch ziemlich abgingen. Mein bester Freund fing sogar einen der Drumsticks.

(Ali Tabatabaee, der Rapper von Zebrahead)

Danach ging's für die, die keine Lust auf Dog Eat Dog hatten, zurück zum Zeltplatz. Da wartete am späten Nachmittag eine böse Überraschung auf uns.
Nach heftigen Windböen, die fast unseren Pavillon mitgenommen hätten, begann es wie aus Eimern zu schütten und das 1 1/2 Stunden lang. Das Gewitter hatte uns zum Glück nicht voll erwischt, wir bekamen nur den Regen ab, der es aber auch in sich hatte. Deshalb verpasste ich Clueso auf den ich mich eigentlich ziemlich gefreut hatte.
Bei Maximo Park war es zum Glück schon wieder ziemlich trocken. Obwohl ich nur das zweite Album wirklich kannte, überzugte mich der Auftritt total. Da können die anderen sich noch so oft beschweren, dass Paul Smith zu viel allein macht und der Rest der Band zu passiv ist, Maximo Park waren einfach geil! Ich hatte sie zwar letztes Jahr beim Southside schon gesehen, aber dieser Auftritt beim Open Flair hat mich voll mitgerissen. Danach habe ich mir erstmal die anderen beiden Alben gekauft. Eigentlich waren Maximo Park für mich damit der Höhepunkt des Abends.

Aber die Auflistung vom Sonntag hatte es natürlich auch extrem in sich.
Zuerst waren wir bei Olli Schulz. Und auch der war eine Überraschung! Ich geb zu, ich hatte einige Vorurteile vorher, vom armen Mann der Deprisongs singt und dann war da doch noch der Bibo vom Eurovision Song Contest... Aber den spielte er nicht und seine Liedansagen und die Gespräche mit dem Publikum waren so witzig, da musste jeder lachen. Am besten: "Ich hasse es, wenn die Bands gerade erst auf die Bühne gekommen sind, noch nichts abgeliefert haben und dann fragen, ob die Zuschauer gut drauf sind. Ich finde, das müssen wir mal ändern. Ich frage euch jetzt, ob ihr gut drauf seid und dann antwortet ihr mit 'Nö'. Aber nicht so 'Nööö' gröhlen, sondern einfach 'Nö.'"
Und das haben wir dann auch gemacht. Das hört sich so cool an, wenn das ganze Publikum im Chor einfach "Nö sagt.
Seine Story, wie er bei einem Festival einfach von Mando Diaos Schnitzeln gegessen hatte und dem wütenden Manager dann "your mother is the boss" gesagt hat, fand sogar ich als Mando Diao Fan lustig.
Auf dem Bild tanzt er übrigens mit einer Dame aus dem Publikum zu "Was macht man bloß mit diesem Jungen?"


Weiter ging es für uns dann am frühen Abend mit Flogging Molly. Noch eine Überraschung dieses Festivals. Ich kannte vorher nur "Float", doch auch die anderen Lieder konnten mich überzeugen und das Publikum ging sowieso ab. Kein Pogo, nur torkelndes Herumtanzen war angesagt und machte richtig Spaß.

(Dave und Bridget King, falls es wen intressiert, die beiden sind verheiratet und erwarten ein Kind^^)

 
Danach waren dann die Festival-Headliner an der Reihe. Gut, wenn man nach den Plakaten geht, waren u.a. Flogging Molly und Maximo Park gleichbrechtigte Headliner, ich spreche hier abr vom Bekanntheitsgrad. Denn da sind Peter Fox und Deichkind wohl noch eine Liga höher, ob das berechtigt ist sei mal dahingestellt.
Zuerst also Peter Fox. Die Show war gut, gerade seine Drummer Cold Steel waren cool und obwohl ich nicht so der Fan von ihm und seiner Musik bin, fand ich es wirklich ganz gut. Da die Anzahl der Lieder von seinem Album nicht reichte, ließ er auch Miss Platnum singen (was ich nicht unbedingt gebraucht hätte) und sang auch ein paar Seeed-Lieder. Wozu ich nur sagen kann, dass es eine sehr gute Entscheidung ist, dass er jetzt rstmal mit Seeed weitermachen will. Die Songs gefallen mir nämlich um einiges besser.
(Peter Fox und Miss Platnum)
Und hier der Link zu einem Video von der Show von Cold Steel, das ich gemacht habe: http://www.youtube.com/watch?v=zFeq99jRTi0

Und dann ganz zum Schluss also Deichkind. Ich kannte vorher nur wenige Lieder, eigentlich nur Remmidemmi, Luftbahn und Dicker Bauch, auf dem Zeltplatz lernt ich bei diversen Zeltparties noch Arbeit nervt kennen.
All diese Lieder wurden zu meiner Freude auch gespielt und es war alles einfach eine riesengroße Party. Mann muss die Show nicht verstehen, auch nicht, warum das Introvideo vor dem Auftritt so ewig lang dauert und kaum etwas Sinnvolles zeigt, denn trotz allem kann man den Auftritt nur gut finden. Wenn sie mit ihrem Elektro-Hip Hop sogar bei Rock- und Punkfans ankommen, müssen sie ja irgendwas richtig machen. Da war zum Beispiel das Lied "23 Dohlen", das live einfach 1000mal geiler klingt als in der Studioversion.
Meiner Meinung nach war es der perfekte Abschluss für dieses tolle Festival!

So, und das ist mein Lieblingsfoto vom Zeltplatz. Vor der untergehenden Sonne haben die Dixieklos und die aufgehängte Gummipuppe doch schon fast etwas Ästhetisches!
 

Rock am See

Der Festivaltag begann für mich morgens um halb 6. Nach Dusche und Frühstück wurde ich dann von meiner Freundin angerufen: "Wir haben ein Problem."
Der Grund: Oasis, der Festivalheadliner, hatte sich, wie inzwischen witestgehend bekannt ist, in der Nacht vorher aufgelöst und die weiteren Konzerte abgesagt. Für mich ärgerlich, aber zu verschmerzen, da ich mich aufgrund des Gesamtpakets für das Festival entschieden hatte. Die Hälfte unserer Vierergruppe (die diesmal nur aus Mädels bestand) hatte dagegen nurfür Oasis die 57 Euro ausgegeben. Was also tun? Die zwei hofften dann erstmal, dass sie ihren Eintrittspreis erstattet bekommen würden, fuhren sicherheitshalber aber mit. Auf der offiziellen Homepage des Festivals gab es noch gar keine Information und beim Veranstalter ging niemand ans Telefon. Relativ deprimiert fuhren wir also die 4 Stunden nach Konstanz, dabei immer wieder über Oasis ablästernd.
Dort angekommen, erkundigten wir uns zuallererst bei dem dort eingeteilten Personal, wie das denn jetzt aussehen würde, mit dem Programm und so weiter. Und dann die Überraschung: "Es wird alles so bleiben wie geplant, weil Deep Purple anstatt Oasis spielen wird."
Deep Purple? Ja genau, Deep Purple. Die mit Smoke on the Water. Wir mussten zuerst mal lachen. Aber das gab es auf dem Festivalgelände dann noch einmal schriftlich:
 

Um es mal vorwegzunehmen: mir haben im Endeffekt Oasis gar nicht wirklich gefehlt. Aber jetzt schön der Reihe nach.

Kilians

Ja, die schon wieder. Wie bei den meisten Festivals gab es auch bei Rock am See vor der Bühne einen extra abgesperrten Bereich (wozu sie das machen, versteh ich immer noch nicht, schließlich entsteht dadurch nur unnötiges Gedränge, aber sogar nachdem mir einer der Ordner auf diese Frage irgendwas von einer "Sicherheitszone" erzählt hat, war ich da immer noch nicht schlauer) und die Kilians, die ja offiziell eröffneten, waren es uns nicht wert, uns da reinzudrängen, noch dazu wo wir erst kurz vorher angekommen waren. Außerdem hab ich sie ja jetzt insgesamt schon 4mal gesehen, also am häufigsten bis jetzt. So machten wir also eine Runde durch das Bodenseestadion, in dem das Festival stattfand und so als Begleitmusik war das doch ganz gut.
 

Sugarplum Fairy

Das dritte Mal, dass ich sie gesehen hab und das erste Mal auf einer großen Bühne. Leider war es Mittag und das Publikum war noch nicht so in Stimmung, deshalb war die Stimmung etwas mau, dabei waren die Jungs echt gut. Gingen richtig ab, ließen sich auch nicht von herunterfallenden Mikros beirren (irgndwie haben die damit immer Pech: in Aschaffenburg letztes Jahr hat Viktor das Mikro mal ins Publikum fallen lassen, in Wiesbaden ist das Mikro plötzlich ausgegangen und hier fiel es immer wieder aus der Halterung und hing nach unten, so dass Calle, der ja gleichzeitig noch Gitarre spielte, sich immer bücken musste um zu singen).
Schön war, dass sie aus allen ihren Alben gleichmäßig verteilt Songs ausgewählt hatten und sogar mit "You Made Me Fade" eine B-Seite spielten. Außerdm gab es wieder den Anfang von Oasis' "Wonderwall", was Sugarplum Fairy live eigentlich oft bringen, diesmal allerdings passte es natürlich noch ein bisschen besser.
Leider gaben sie ihren bisher wohl größten Hit "Sail Beyond Doubt" nicht zum Besten, dafür gab es aber das schöne und ruhige "Sweet Jackie", davon hier einen kurzen Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=mNsc7bNUX_A

(Carl Norén)

(sein kleiner Bruder Victor Norén)


The Sounds

Bis auf dass die Band auch aus Schweden kommt, wusste ich voher nichts über sie. Daher war ich überrascht, wie viele Fans auf einmal nach vorne drängten, da ich nicht wusste, dass sie so bekannt/beliebt sind. Obwohl ich im Allgemeinen Sängerinnen nicht so gern höre, wurde ich von ihrem Sound und ihrer Energie gleich in den Bann gezogen. Es war auch sehr lustig anzusehen, wie die Sängerin Maja Ivarsson mit ihren Reizen spielte und sich auf der Bühne an jeden ihrer Bandkollegen ranmachte. Ich merkte dann auch, dass ich ein Lied, nämlich "Painted by Numbers" sogar schon kannte. Insgesamt kann ich zu den Sounds also sagen, dass sie mich positiv überrascht haben, durch die überzeugende Musik und die gute Show.

(Felix Rodriquez & Maja Ivarsson)

(Jesper Anderberg)

Kasabian

Bei Kasabian standen, wir auf Drängen meiner Freundin, sehr weit vorne und es war schon ziemlich cool. Ich war ja der Meinung, dass sie die Songs live sehr gut umgesetzt hatten, sie meinte aber, dass einiges gefehlt hätte, was man live gar nicht so spielen könnte. Na gut, ich fands schon okay so. Leider hab ich zwei Schläge gegen den Kopf bekommen, denn manche der Festivalbesucher (hauptsächlich die männlichen) konnten sich beim Anblick der Bandmitglieder nicht beherrschen xD
Was mich ein bisschen wunderte war, war dass der Sänger Tom Meighan ziemlich ruhig war, die meiste Zeit wenn er nicht gerade singen musste, im Hintergrund saß und trank und kurz vor Ende vor dem Rest der Band die Bühne verließ. Angeblich hat er irgendwas wegen der Sonne gesagt, dass ich nicht gehört habe, vielleicht war er ja kurz davor einen Sonnenstich zu kriegen oder so.
Sehr nett war aber seine Reaktion gegnüber dem Publikum, er schien total begeistert zu sein von der Stimmung, hatte so ein glückliches Grinsen auf dem Gesicht und applaudierte die ganze Zeit in unsere Richtung.
Insgesamt hat mir das die Band sehr sympathisch gemacht

(Tom Meighan)

(Sergio Pizzorno)

(ein Livebegleiter der Band, der einfach so viel Ähnlichkeit mit Noel Gallagher hat^^)

The Hives

Bei den Hives ging es für uns erstmal raus aus dem vorderen Bereich. Das lag einfach daran, dass es ziemlich warm war und wir nichts mehr zu trinken hatten. Also erstmal 'ne Cola in einer Minute abziehen und noch aufs Klo gehen, bevor wir dann gegen Ende der Hives-Show wieder vor die Bühne gingen. Wir waren nicht die einzigen. O-Töne dazu von anderen Besuchern: "Das sind die Hives, wer hat die denn bitte noch nicht gesehen?" (äh ja ich bis dahin, hehe); "Ah, das sind die Hives, da dürft ihr doch nicht gehen." - "Wir müssen aber aufs Klo!" - "Das sind die Hives, scheißt aufs Klo!" - "Ja sowieso!"
Als wir dann aber schließlich wieder im Publikum waren, quetschten wir uns wieder ziemlich weit nach vorne und kamen dann zufälligerweise genau an die Stelle, an der daraufhin Howlin' Pelle Almqvist, der Sänger, auf das Gitter kletterte und seine Hände in die Menge streckte. Insgesamt feierte sich die Band extrem selbst, es war ziemlich lustig, und eigentlich schon so übertriben, dass es schon wieder wie Selbstironie rüberkam, was es eben vielleicht auch sein sollte.
Zitat Pelle: "You are such a great audience. So now applaud yourself! ... I know it's strange when you have to applaud yourself when you see The Hives. So now applaud The Hives!"
Auch die Zugabe sagte er an, in dem er den Ruf nach einer Zugabe forderte. Diese dauerte dann aber auch bestimmt eine Viertelstunde, da Howlin' einfach nicht genug "aahaahhs" des Publikums kriegen konnte und jedes Mal auf neue "1,2,3,4,5" rief und so die Zuschauer immer wieder anstachelte.
Ich musste die ganze Zeit lachen und fand es ziemlich cool



Mando Diao

Und dann kamen irgendwann die letzten Schweden und der gefühlte neue Headliner des Festivals: meine Lieblingsband. Ja, ich mag zwar sehr viele Bands und kann mich auch oft nicht entscheiden, wen ich besser finde, aber an der Spitze ist es klar. Seit 2006 stehen dort Mando Diao (Nada Surf und Sugarplum Fairy folgen auf den Plätzen - dahinter wirds dann chaotisch).
Da kann jede Zeitung schriebn was sie will, Mando Diao waren toll, wie immer, auch die Stimmung bei den Fans war grandios und außer ein paar merkwürdigen Schreiberlingen beschwerte sich auch niemand über den Akustikpart in der Mitte des Auftritts.  
"Dance With Somebody" streuten sie auch wieder genial inszeniert als Zugabe ein, darauf folgte dann auch noch "Down in the Past".
Auch die Aufteilung zwischen den Liedern ihrer 5 Alben war gelungen, von allen war etwas dabei. Nur etwas kurz war der Auftritt mit 75 Minuten, aber das war ja insgesamt so, die früheren Bands spielten teilweise sogar unter einer Stunde.
Im Endffekt waren Mando Diao dann für mich auch der Höhepunkt des Festivals, obwohl die anderen schon auch sehr stark waren.

(CJ - der Bassist, den ich inzwischen irgendwie am meisten mag)

(Gustaf Norén - JA, er ist der Bruder der beiden Sänger von Sugarplum Fairy^^)

(Björn Dixgard)


Deep Purple

Zu denen kann ich ehrlich gesagt nicht so viel sagen. Mein Vater meinte später, dass er die gerne gesehen hätte. Aber meine Musik ist es einfach nicht. Nach Mando Diao hatten wir den Bereich vor der Bühne wieder verlassen und ließen uns Airbrush-Tattoos machen. Dann schauten wir der band von weitem noch ein bisschen zu und bekamen dadurch schon mit, dass noch viele Fans - etwas unerwartet - doch geblieben waren und auch die Musiker von Deep Purple waren positiv überrascht und freuten sich über das große Publikum. Sowas finde ich ja immer nett.
 
(Deep Purple freuten sich)

(Airbrush-Tattoo No.1)

(Airbrush-Tattoo No.2)

und Oasis?

Unter den Festivalbesuchern war natürlich das Gerede groß, die meisten ergingen sich in Spottliedern (Smoke on the Water mit dem Text "No Oasis" oder merkwürdigen Spekulationen (statt Oasis eine Rede von Guido Westerwelle).
Einige hatten bei ihren Festivalshirts Oasis mit Deep Purple überklebt, irgendwann wurden beim Merchandise-Stand die Oasis-Shirts weggepackt, offenbar hatte sie niemand gekauft.
Bevor das Festival begann, gab der Veranstalter auf der Bühne noch eine offizielle Erklärung ab, bei der sich auch über das Verhalten der Band beschwerte und die DasDing-Moderatorin machte ein Foto, wie alle Fans den Mittelfinger hoben und wollte dies angeblich an Noel Gallagher schicken.
Auch die Bands äußerten sich. Simon von den Kilians meinte: "Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber scheiß auf Oasis, Mann!" (dazu habe ich auf Youtube ein Video gefunden, die auch die Erklärung des Veranstalters beinhaltet: http://www.youtube.com/watch?v=cC7J4Jcy1xo&feature=related ). Carl von Sugarplum Fairy meinte dazu nur "We are from Sweden. We sit together!" Und er spricht ja aus Erfahrung, schließlich spielt er auch mit seinem Bruder zusammen in der Band.
Und Mando Diao beklagten zunächst den Verlust von Michael Jackson und dann auch den von Oasis, die "schlimmen Krebs hatten". Darauf widmeten sie ihr nächstes Lied "If I Don't Live Today Then I Might Be Here Tomorrow" allen Fans von Oasis, zu denen sie selber gehörten, wie man merkte, auf dass diese ewig leben würden. Davon habe ich auch ein Video gemacht, das ihr hier findet: http://www.youtube.com/watch?v=UdNjgIWc4As&feature=channel

Es war natürlich extrem unglücklich, dass das mit der Trennung die Nacht vor Rock am See passierte. Mir persönlich taten nicht nur die Leute leid, die so viel Geld nur für Oasis ausgegeben hatten, sondern auch der Veranstalter, der im Vorfeld sicher richtig stolz auf sein Line-Up gewesen war und dann mitten in der Nacht noch umdisponieren musste. Deshalb war es auch wirklich toll von Deep Purple, dass sie so kurzfristig eingesprungn waren.
Insgesamt gesehen war das Festival meiner Meinung nach trotzdem sehr gelungen und hat riesigen Spaß gemacht!

Übrigens: Alle Bilder und Videos sind von mir gemacht (bis auf den Vlog von One Fine Day und der Erklärung des Veranstalters). Das sag ich nicht wegen dem Copyright, sondern weil ich stolz drauf bin. Die Bilder liegen auch in sehr viel größer vor, bei Interesse einfach melden.

1.9.09 22:42


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Mando Diao

Mando Diao sind einzigartig. Das kann man gar nicht anders sagen.
Mit jedem Album erfinden sie sich neu, schaffen es aber trotzdem, wie Mando Diao zu klingen und die Fans zu überzeugen.

Und auch ihre Art ist speziell. Mando Diao wollen nicht für eine bestimmte Meinung stehen oder ein spezielles Bild erfüllen. Sie stehen einfach für Mando Diao - und das ist Rock'n'Roll, Pop, Indie (was gibt es nicht alles für Bezeichnungen für ihr Musikrichtung - und keine trifft wirklich zu) und einfach 5 Typen aus Schweden, die Spaß daran haben, was sie machen.
Die sich aber auch nicht zu schade sind, mit ihren Fans in Kontakt zu treten.
Dafür wurde auf der offiziellen Homepage extra eine spezielle Gruppe eingerichtet, die sich "Citizens" nennt. Jeder Fan kann ein Citizen werden, umsonst. Durch Aktionen, die die Band unterstützen (Werbung machen, bei Radiocharts mitwählen, Flyer verteilen, ...) bekommt man Punkte und durch diese Punkte dann Vergünstigungen z.B. beim Ticketkauf oder beim Shop.
Es gibt aber auch immer wieder die Möglichkeit an die Band heranzukommen.

In meinem Fall war das eine Aktion, bei der in der Umgebung von Offenbach ein, zwei Monate vor dem Konzert dort Flyer und Poster zu verteilen waren. Dafür wurden wir dann auf die Gästeliste gesetzt, bekamen also freien Eintritt. Außerdem lernte ich auf diese Weise einige nette Leute kennen, die auch an der Aktion teilnahmen.
Es kam aber noch besser: einen Tag vor dem Konzert wurde mir mitgeteilt, dass wir am Soundcheck teilnehmen dürfen und danach noch ein so genanntes "Meet & Greet" erleben dürfen.

Der Soundcheck war wirklich toll, aber das Meet & Greet war noch viel besser. Etwas schade war, dass wir bim Soundcheck so weit weg von der Bühne bei den Sitzplätzen stehen oder sitzen mussten.
Dafür war es eine super Möglichkeit um Videos zu machen und außerdem war es auch ziemlich lustig, immer ihre schwedischen Zwischenrufe zu hören.

Als der Soundcheck dann vorbei war, kamen die Jungs einfach zu uns rüber. Björn gab erstmal jedem die Hand und man kam schnell ins Gespräch. Einige Leute hatten das neue Album mitgebracht, damit Mando Diao darauf unterschreiben konnten. Ich hatte an sowas natürlich nicht gedacht und machte erstmal ein paar Fotos. Dann fragte ich Gustaf, ob sie High Heels vom neuen Album spielen würden, da das einer meiner Lieblingssongs auf Give Me Fire ist. Hat mich deshalb also sehr gefreut, dass er mit ja geantwortet hat und war dadurch sogar so angespornt, auch nach meinem All-Time-Favourite Next To Be Lowered zu fragen, aber wie erwartet erklärte er, dass sie das Lied nicht spielen würden. Naja, man kann's ja wenigstens mal versuchen. Ich hab Gustaf dann sogar noch nach der Bedeutung des Spruchs auf seinem T-Shirt gefragt (ein Zitat aus "Zwei glorreiche Halunken), hab aber nicht daran gedacht, ihn nach einem Foto zu fragen. Als mir das dann einfiel, war er schon zu sehr von den anderen belagert. Deshalb hab ich mit allen ein Foto, nur eben mit Gustaf nicht.
Sehr nett war auch, wie Mats noch länger bei uns blieb, als die anderen schon gegangen waren (wahrscheinlich, weil er vorher einfach untergegangen war). Er hat dann auch noch bereitwillig ein Foto mit mir gemacht und mich außerdem gefragt, ob ich mein Mando Diao T-Shirt selber gemacht habe (es sieht ein bisschen so aus). Ich hab ihm dann erklärt, dass ich es auf E-Bay ersteigert habe, was er auch ganz lustig fand.

Dann war also das Meet & Greet vorbei und wir mussten wider raus gehen zu den anderen Fans.
Was dabei etwas unglücklich gelöst worden war, war, dass wir fast als letzte erst reinkamen, weil wir erstmal an der Kasse unsere Freikarten abholen mussten, bevor wir dann reinkonnten.

Trotzdem war es noch nicht so voll vor der Bühne, als ich reinkam und so stand ich dann beim Konzert in der dritten Reihe - auch weil ich meinen Platz mit Körpereinsatz verteidigte.
Die Vorband The View war nicht schlecht, aber interessierte mich in dem Moment gar nicht und so überzeugend waren sie dann auch nicht.

Dann kamen sie auf die Bühne und ich dachte zuerst, dass sie mit dem B-Seiten Track von Dance With Somebody, Alone With Molly, anfangen würden, was mich ein bisschen wunderte, aber es waren nur die kurz Anfangsmelodie, dann begann Gustaf mit dem "Yeah Yeah Yeah" von Sheepdog.

Insgesamt war die Playlist eine gute Mischung aus allen Alben und zwischendurch spielten Gustaf und Björn sogar einen kleinen Akkustikpart, bestehend aus Ochrasy, If I Don't Live Today Then I Might Be Here Tomorrow und Crystal. Davon konnte man wirklich eine Gänsehaut bekommen!

Dass sie dann eine Zugabe geben würden, war klar, schließlich hatten sie Dance With Somebody noch nicht gespielt und außerdem war das Publikum echt am toben.
Sie ließen sich einig Zeit, doch dann hörte man plötzlich dieses Atmen und dann kam die Band wieder raus und spielte Dance With Sombody. Das war nicht die einzige Zugabe und das Publikum ging schon richtig ab. Man merkte den Jungs auch an, dass sie gar nicht gehen wollten, so lang wie Gustaf das Ende von You Can't Steal My Love zog...
Sie gingen dann aber doch, aber das Publikum hatte immer noch nicht genug. Also kamen sie nochmal für eine weitere Zugabe zurück und zur Überraschung von wahrscheinlich allen spielten sie den Hidden Track Leave My Fire von Give Me Fire, ein Lied, das teilweise auf Spanisch ist. Es war ein schöner Abschluss eines richtig geilen Konzerts, für das ich mich zuallererst natürlich bei den Jungs von Mando Diao bedanke, aber auch bei den anderen Mädels von der Aktion und natürlich auch bei Katrine, die uns die meiste Zeit begleitete.
Es war einfach ein genialer Abend und das beste Konzert auf dem ich bisher war! 

 

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Leave My Fire:

 

 

weitere Videos von mir vom Konzert

 

8.4.09 14:32


Aus gegebenem Anlass

Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich nicht mit Marcel Reich-Ranicki. Und auch nicht mit der Qualität des Fernsehens – jedenfalls nicht mit dem richtigen Fernsehen. Es geht um Youtube und ein Thema, das im Zusammenhang mit Filmen inzwischen oft genannt wird: Copyright. Vorweg gesagt: ich will damit nicht die Massen an Raubkopieren verteidigen, denn Filme aus dem Internet runterzuladen schädigt schließlich wirklich der Filmindustrie und durch steigende Kinopreise auch dem Filmfan.

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Anliegen. Es sind vielleicht allerhöchstens 20% aller Videos auf Youtube, die nicht gegen irgendein Copyright verstoßen. Entweder enthalten sie „geklautes“ Film- oder Audiomaterial. Sein wir doch mal ehrlich: ein Film ohne Ton ist nur halb so interessant. Wenn man jetzt aber selber total unmusikalisch ist, was soll man machen um nicht einen total langweiligen Film hochzuladen? Natürlich unerlegt man ihn mit Musik und dann natürlich auch mit solcher, die einem gefällt. Jetzt gibt es aber ein Programm, das eine Art „Fingerabdruck“ eines Liedes nimmt und alle Videos danach untersucht. Enthält ein Video dieses oder ein sehr ähnliches Lied wird es gesperrt.

Doch das ist nicht die einzige Vorgehensweise, derer sich Youtube neuerdings bedient. Vielen ist sicher Coldmirror bekannt, deren Harry Potter Synchronisationen schon Kult sind. Ihr Account wurde jetzt gesperrt, wegen Copyrightverletzungen von Warner Brothers. Gut, sie hat Filmmaterial benutzt, das ihr nicht gehörte, sondern von besagter Produktionsfirma stammte. Doch was hat sie damit gemacht? Ihn mit neuer Tonspur unterlegt. Es praktisch als neuen Film ausgegeben. Mit welchem Nutzen? Spaß, einfach nur Spaß, für sich und für die Leute, die es sich anschauten. Weder hat sie den Film verbreitet, was ja ein Verlust für Warner Bros. bedeuten würde, noch hat sie damit in irgendeiner Weise Profit gemacht. Und da frage ich mich: Was war jetzt daran das Vergehen? Warum müssen Videos, die bei so vielen Leuten beliebt waren, gelöscht werden, nur weil sie die Szenen nicht selber gefilmt hat? Worüber kann sich Warner beschweren? Sie machen damit schließlich keine Verluste, niemand bereichert sich auf ihre Kosten und eigentlich kann man eine solche Verwendung ihres Filmmaterials doch noch eher als Werbung verstehen. Genauso ist es bei so genannten „Montagen“, wenn Fans Filmszenen zusammenschneiden und mit entsprechender Musik unterlegen. Es ist nichts anderes als kostenlose Werbung für den Film. In gewisser Weise schneiden sich die Filmfirmen ins eigene Fleisch, wenn sie dagegen vorgehen. Genauso Youtube. Gerade wegen solchen Filmen wie Synchronisationen ist Youtube doch so beliebt. Weil man da auch „Kunst“ darstellen kann und es nicht nur, wie bei anderen Filmportalen, 20 000 Filme mit hinfallenden Kindern gibt.

Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass kostenlose Unterhaltung um jeden Preis vermieden werden muss. Das kann doch nicht sein, dass die Leute sich kostenlos Filme anschauen können, die ihnen dann auch noch gefallen. Nein, lieber schauen sie gar nichts, als das kostenlos zu tun. Weil diese ganzen Schauspieler ja überhaupt nicht überbezahlt sind.

Überall geht es nur noch um den Profit. Auch bei Youtube. Wenn die aber so weitermachen, können sie gleich schließen, weil dann sowieso kein Unterschied mehr besteht zu Videoportalen à la Clipfish & Co.  

1.12.08 01:58


Glaubensfragen

Die Frage „Woran glaubst du?“ taucht meistens nur im Bezug auf die Religion bzw. auf die Religiosität der Menschen auf. Ich möchte sie allerdings aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Dazu kann man die Frage auch anders stellen und zwar: „Wem glaubst du?“

Diese Frage ist heutzutage nur sehr schwer zu beantworten. Denn zusätzlich zu verschiedenen Bezugspersonen, die eventuell sich unterscheidende Meinungen haben, kommen auch noch Politiker, andere Personen des öffentlichen Lebens sowie die Medien.

Wenn man also z.B. in der Schule lernt, dass gewisse Fakten der Wahrheit entsprechen, kann es trotzdem vorkommen, dass eine Bezugsperson wie Vater oder Mutter behauptet, das wäre nicht wahr und man solle nicht alles glauben. Gut, je nachdem wie man zu Eltern/Verwandten bzw. dem betreffenden Lehrer oder der Schule allgemein steht, bildet man sich seine eigene Meinung. Doch im Internet findet man vielleicht noch eine ganz andere Aussage. Und oft eben nicht nur eine, sondern unzählige. Die Politiker haben in dieser Frage dann auch noch ganz andere Meinungen und das Fernsehen unterstützt dann heute die eine und morgen die andere Seite. Wem soll man also glauben? Wenn man mit dem Argument kommt, dass die Politiker Recht haben, heißt es von anderen nur wieder: „Politiker lügen immer.“ Und Fernsehen würde einen sowieso verblöden.

Manche Menschen sehen hinter jeder Sache, jeder politischen Entscheidung, jedem großen Ereignis eine riesige Verschwörung. Wenn man auf solche Verschwörungstheorien, sei es im Alltag oder in einer der Medien, trifft, ist es schwer, sich eine Meinung zu bilden. Manchmal werden sehr gute Argumente für die potenzielle Verschwörung gegeben, manchmal auch gute Gegenargumente, doch eigentlich könnten ja beide Seiten Lügner sein. Ein gutes Beispiel ist die angebliche „Mondlandungs-Verschwörung“. Angeblich waren die Amerikaner 1969 gar nicht auf dem Mond, sondern haben alles in einem Studio gestellt und gefilmt. Es gab gute Argumente, wie z.B. die Flagge, die angeblich weht, was auf dem Mond ja unmöglich ist, da es keine Atmosphäre gibt. Als ich diese Theorie hörte, wollte ich sie einfach nicht glauben. So was kann ja ein gesamtes Weltbild ändern. Jetzt hab ich auf Wikipedia die Widerlegung dieser Theorien gefunden. Das hat mich einerseits beruhigt, andererseits können die Gegenbeweise natürlich auch gefälscht sein. Wer weiß das schon? Wer kann mir zu 100% sagen, was wahr ist und was nicht? Niemand. Da kann es leicht passieren, wie ich es bei mir selber langsam bemerke und was mir ziemliche Angst macht, dass man eine „Scheißegal-Haltung“ annimmt. Wenn eh die Medien kontrolliert werden und alle lügen, dann können mir die Geschehnisse auf der Welt ja auch einfach am Allerwertesten vorbeigehen. Doch gerade so eine Haltung ist das Gefährliche. Weil so kann man beliebig manipuliert werden, ohne dass man sich ernsthaft zur Wehr setzt. Vielleicht ist genau das das Problem für das abnehmende Interesse für Politik usw. Man wird einfach total unsicher. Für mich wird es schon schwer, wenn ich vor meiner ersten Wahl stehen werde. Natürlich werde ich mir die Parteiprogramme durchlesen und das auswählen, das mir am meisten zusagt. Und diese Partei dann höchstwahrscheinlich auch wählen. Doch wer garantiert mir, dass die Partei sich auch daran hält? Ist im Endeffekt nicht alles nur leeres Gerede – und zwar von allen verfügbaren Parteien? Grund für einige, einfach gar nicht zur Wahl zu gehen. Ich werd’s trotzdem machen, aber ob es mir etwas bringt? Das kann mir keiner garantieren.

28.7.08 13:04


Filmrezension

Populärmusik aus Vittula

Praktisch jede Rezension zu diesem Film ist positiv. Das kann ich auch nachvollziehen, allerdings nur zu 85%. Die letzten fehlenden 15%, die den Film zu einem absolut guten Film machen würden, beziehen sich auf die fehlenden bzw. umgeänderten Details des Buches. Denn „Populärmusik aus Vittula“ ist eine Buchverfilmung. Zwar eine der besten, die ich kenne, aber ein paar Sachen stören mich da trotzdem. Was Buchverfilmungen angeht bin ich im Allgemeinen sehr kritisch. Doch zuerst einmal von Anfang an.

Es geht um einen Jungen namens Matti, der im hohen Norden von Schweden aufwächst, in Pajala. Das liegt an der Grenze zu Finnland, weshalb viele der Bewohner besser Finnisch als Schwedisch sprechen und sich gar nicht richtig zugehörig zu Schweden fühlen. Es sind die 60er Jahre und der Fortschritt kommt nur langsam an in Pajala, die ersten Straßen werden gepflastert und schließlich entdeckt man sogar den Rock’n’Roll. Matti und dessen Freund Niila gehören zu einer neuen Generation, die sich nicht in die alten Konventionen pressen lassen will. So gleicht ihre Jugend einer Achterbahnfahrt voller lustiger, schöner, tragischer und verrückter Abenteuer. Sie werden auch von der Musikwelle fortgerissen, gründen eine Band und müssen sich insgesamt mit einer Menge Probleme rumschlagen. Mädchen, Alkohol, Niilas seltsame Familie, Ferienjobs – all das und noch mehr beeinflusst das Leben der beiden Jungen.

Das Buch von Mikael Niemi ist in gewisser Weise eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die insgesamt die Jugend Mattis in Pajalas Viertel „Vittulajänkki“ (= „Fotzenmoor“) erzählen. Das macht es natürlich schwer, diesen Stoff in einen Film zu transformieren. Dem Regisseur Reza Bagher ist das im allgemeinen aber sehr gut gelungen, da vieles übernommen wurde und auch die Charaktere überzeugend und dem Buch entsprechend rüberkommen (wobei ich mir Niilas Vater äußerlich weniger als Schläger vorgestellt habe, sondern eher als dünnen Mann mit längeren Haaren, Brille und Spitzbart – warum weiß ich nicht, aber Jarmo Mäkinen passt in diese Rolle eigentlich trotzdem gut rein). Insgesamt sind die Schauspieler sehr gut ausgewählt, die beiden Hauptdarsteller könnten gar nicht besser passen.

So weit, so gut. Jetzt komme ich aber zu meinen negativen Kritikpunkten.

Bagher erklärt in einem Interview, dass er in dem Film vor allem die tragische Seite des Romans zum Ausdruck bringen wollte. Das ist auch gut, schließlich ist das Buch keinesfalls nur lustig. Trotzdem ist es ein wenig schade, denn das Buch ist eben auch wegen den lustigen Szenen ein Bestseller geworden. Und wegen dieser Entscheidung fiel wahrscheinlich auch mein Lieblingskapitel fast ganz raus. Denn im Buch wird erzählt, wie sich nach dem Tod von Niilas Großmutter die gesamte Großfamilie versammelt und versucht, das Erbe zu regeln. Dieser Teil ist einfach so witzig und auch sarkastisch geschrieben, dass ich mehrmals Lachanfälle bekam, als ich es las. Im Film kommt dieser Erbstreit leider nicht vor. Natürlich kann nicht jedes Buchelement übernommen werden, das ist mir klar, aber diese Szene habe ich auf jeden Fall vermisst.

Was mir außerdem negativ aufgefallen ist, war zeitweise die Darstellung von Niila. Denn da wurde die Handlung gegenüber dem Buch verfälscht. Im Roman sowie im Film ist Matti der Erzähler der Geschichte. Im Buch ist er klar die Hauptperson, auch wenn Niila einen wichtigen Teil einnimmt. Aber im Film werden beide praktisch auf eine Stufe gestellt. Niila spielt im Buch zwar auch die Gitarre in der Band, allerdings ist er eigentlich nicht sehr begabt und Matti ist besser als er, was er ihm aber nicht zeigt. Holgeri, der andere Gitarrist der Band, ist dagegen der große Star, der in Jimi Hendrix Manier spielt. Im Film ist es dagegen so, dass Niila plötzlich der große Gitarrenheld ist. Außerdem wird im Film ein Streit zwischen Matti und Niila dazuerfunden und Matti trifft sich lieber mit einem Mädchen als bei einem entscheidenden Auftritt dabei zu sein. Was im Film Niila natürlich aufregt und ihn dazu bringt abzuhauen. Das ist so vollkommen anders als im Buch, dass es mich schon aufgeregt hat, wenn ich ehrlich bin. Deshalb finde ich den Film eben nicht zu 100% gelungen. Weil so bekommt die Geschichte eben doch eine andere Richtung als eigentlich im Buch.

Trailer:

28.7.08 11:41


SOUTHSIDE!!!


Dieses Jahr zum ersten Mal und es war hammergeil!

Zuerst die Anreise per Zug, was ganz chillig war, weil wir schwere Sachen wie das Zelt Freunden mitgegeben haben, die mit dem Auto unterwegs waren.

Ein bisschen nervig war dann allerdings das Warten auf genug Platz im Shuttlebus (etwa 1 1/2 Stunden) und danach das Warten auf eben diese Freunde (etwa 3 1/2 Stunden). So hab ich dann leider Razorlight verpasst.

Nachdem wir dann die Zelte aufgebaut und Bratwürstchen zu Abend gegessen haben, gings los zu Nada Surf, die um 00:30 auf der Zeltbühne anfingen. Leider konnte ich so The Kooks nicht sehen, die parallel auf der Green Stage gespielt haben, aber Nada Surf haben sich absolut gelohnt!
Wegen dem Zeitplan gabs leider keine Zugabe, aber sie hatten eh schon überzogen, was natürlich echt cool war. Ich stand etwa in der 5. Reihe, gute Sicht und war umgeben mit Leuten, die die Songs kannten, so wie ich. Anscheinend hatten aber einige die Band noch nicht gesheen, auch nicht auf Bildern oder so, wir mussten nämlich erstmal zwei Mädels aufklären, dass das wirklich Nada Surf waren und die wollten dann schnell ein Foto von dem "komischen Vogel" machen - gemeint war damit der Bassist Daniel Lorca

Auf jeden Fall kann man sagen, dass Matthew Caws' Stimme auch in Natura absolut schön ist, auch wenn er am Ende bei See These Bones die hohen Stellen etwas tiefer gesungen hat, aber wahrscheinlich konnte er nicht mehr Die Band schien zielich überrascht über die Reaktion des Publikums zu sein, dass so viele die Texte kannten und gerade das kam irgendwie sehr süß rüber.

Am nächsten Tag gab's dann erstmal Sonne pur, überhaupt war es das ganze Wochenende sehr warm und sonnig, weshalb ich auch mehrere Sonnenbrände bekam.

Bei den Bands gings dann für uns mit dem Ende des Konzerts von Bell X1 in der Zeltbühne weiter und von dort aus gleich weiter zu Enter Shikari. Die kannte ich vorher nicht, obwohl sie anscheinend eine riesige Fangemeinde über Myspace haben, aber noch nicht mal einen Plattenvertrag. Sie waren aber echt cool, normaler weise ist das nicht ganz meine Musikrichtung, eine Art Elektro-Metal, aber die gingen ganz schön ab. Gerade der Schlagzeuger, wie der rumgehüpft ist, als sie eine kurze Pause gemacht haben! Aber einmal wollte er mit sienen Sticks ein bisschen angeberisch posen und hat sie dabei fallen gelassen. Trotzdem - Enter Shikari haben Spaß gemacht!
Danach kam auf der selben Bühne, der Green Stage, Kettcar, aber wir sind erstmal wieder zur Zeltbühne zu Jason Mraz. Die war aber so voll, dass wir davor gesessen und zgehört haben. Ihn kannte ich ebenfalls nicht, aber die Musik, die er macht, ist echt empfehlenswert! Den Stil kann man schwer beschreiben, auf jeden Fall hat er auch Reggae-Einfluss. Kurz vor Schluss sang er auch den Beginn von "Wonderwall" von Oasis, das hat mich unweigerlich an Sugarplum Fairy erinnert, die machen das auch manchmal bei Live-Auftritten.

Als er fertig war sind wir aufgestanden und rüber zu Kettcargegangen, das Konzert war da noch nicht zu Ende. Ihren Live-Auftritt fand ich aber ziemlich langweilig, aber eigentlich gefallen mir die Lieder, jetzt wo ich sie mir mal im Nachhinein auf Myspace angehört hab. Genau andersrum ist das mit Tocotronic, die direkt im Anschluss kamen. Die gingen ziemlich ab, haben mir gut gefallen, aber die Lieder finde ich "nicht-live" nicht sehr gut.
Aber das ist eben ach ein Kompliment, dann sind Tocotronic im Gegensatz zu Kettcar halt 'ne gute Live-Band! Nur die Ansagen waren etwas komisch, weil der Sänger da immer so keuchend und abgehackt geredet hat.

Dann war Zeit fürs Abendessen, Bratwürstchen auf unserem kleinen Standgrill, bevor wir wieder zurück zur Green Stage gegangen sind. Dort kamen NOFX, die ich auch vorher nicht kannte. Ich stand etwas weiter hinten, aber zusammen mit ein paar lustigen Schweizern, die große NOFX-Fans waren. Die Stimmung war also cool. Der Sänger von NOFX war aber auch lustig, hat dauernd Witze gemacht, was ich irgendwie total witzig fand, obwohl's das eigentlich gar nicht unbedingt ist, war: "The Weakerthans - They are weaker than we are!"

Und dann kamen die Beatsteaks. Da kann man sagen was man will - die Show war gut. Die Beatsteaks riefen "Southside!" und das Publikum "Beatsteaks!" und Sticheleien gegen das Hurricane-Festival durften auch niht fehlen. Gerade bei den bekannten Liedern wie "Hand in Hand" oder "Jane Became Insane" sang die ganze Menge mit. An dem Abend wurde klar, warum die Beatsteaks zu den Headlinern gehörten, sie sind eben auch eine super Liveband.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich gerne Millencolin hören, die ich zwar nicht kannte, aber deren Beschreibung im Festival Planer mich überzeugt hatte. Leider verpassten wir sie, weil wir die Zelte und unsere Sachen sichern mussten, es war nämlich eine Sturmwarnung durchgegeben worden, die allerdings später widerrufen wurde.
Also begann wir mit The Subways. Die wurden ja bekannt durch "Rock'n'Roll Queen" und ich muss zugeben, das das auch das einzige Lied war, das ich kannte. Trotzdem machte das Konzert richtig Spaß. Die Songs rockten und auch Billie und Charlotte waren richtig gut drauf. "Rock'n'Roll Queen" spielten sie natürlich als letztes und auch am längsten, Billie machte Stage Diving (obwohl das eigentlich verboten war) und sang eine Strophe auf Deutsch. Wie er da das Wort "Sonne" aussprach war schon richtig lustig, aber cool war's trotzdem. Ich glaube sogar, dass der Moment, den Billie zum lautesten Moment des Southside machen wollte und alle sich die Seele aus dem Leib schrieen, wirklich der lauteste Moment war.
Danach teilten wir uns auf, ich blieb für Madsen bei der Blue Stage, verlor aber die anderen meiner Gruppe. Aber ich hatte einen guten Platz erwischt, an dem man Platz hatte und die band gut sehen konnte, außerdem waren die Mädels um mich herum ebenfalls aufs Tanzen und Hüpfen aufgelegt, was die ganze Stimmung sehr lustig und locker machte. inzwischen war das Wetter von einem leichten Wind wieder umgeschwungen und es war wieder knallig heiß, deshalb kam die Dusche der Feuerwehr mit den Wasserschläuchen genau richtig. Und Madsen waren auch richtig gut. Ich habe zwar die ersten beiden Alben, hatte die aber schon länger nicht mehr gehört, weshalb ich von mir selber überrascht war, dass ich noch so viele Lieder auswendig kannte. Dass ich manche der neuen Lieder nicht kannte, war auch kein Problem. Sebastian Madsen brachte sogar noch eine kleine Rapeinlage, was sich aber auch ziemlich gut anhörte. Das Konzert war insgesamt richtig gut, auch weil sie passende Lieder ausgesucht hatten und sie die wirklich toll rüberbrachten.

Zu Panic! At The Disco direkt danach auf der selben Bühne war ich dann ziemlich erschöpft, was vielleicht der Grund war, dass ich das etwas lahm fand. Die Band schien aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Publikum zu sein, also war es ja okay. Und dann kam Maximo Park (ich krieg diesen doppelten i-Punkt nicht hin). Weil meine Freundin ein riesiger Maximo Park Fan ist, sind wir noch weiter nach vorne geangen, stand ungefähr in der 4. Reihe. Und sie waren echt gut. Der Sänger ist mal wieder rumgehopst wie blöd, aber er hat ja kein Instrument, an dem er seine überschüssige Energie auslassen kann. Nur zwei Sachen haben mich gestört: dass direkt neben uns gepogt wurde (ich mag das einfach nicht) und dann dass Paul Smith die Melodie bei "Books From Boxes" abgeändert hat, was eigentlich eines meiner Lieblingslieder ist. Aber insgesamt waren sie schon toll.Danach haben wir noch kurz bei den Foo Fighters vorbeigeschaut, die ja DER Headliner überhaupt waren, aber ich fand sie einfach nur langweilig. Nach ungefähr 'ner Viertelstunde sind wir dann wieder zurück zu unseren Zelten.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Auftritte von Madsen und Nada Surf am besten gefallen haben, da kannte ich ja dann auch noch fast alle Lieder.
Aber neben den Konzerten gab es ja auch noch die Zeltplatzatmosphäre und die war mal wirklich cool, die Leute waren alle so locker drauf, da gab es lustige Schilder, das Dosenspiel, in dem es hauptsächlich darum geht, wer zuerst seine Dose auf Ex geleert hat und dann noch so witzige Aktionen wie Flitzer

Weniger schön waren die langen Schlangen bei den Duschen ab 8 (wenn man Pecht hatte, musste man 2 Stunden warten), der viele Müll und die Dixieklos, aber das gehört eben dazu, wenn über 40.000 Leute an einem Ort feiern. Was ich dafür richtig toll fand, war die Hilfsbereitschaft, z.B. sind unsere Nachbarn sofort zu uns gekommen und haben beim Zeltaufbau geholfen oder es war nie ein problem bei anderen mal Klebeband oder einen Hammer zu leihen.

Beim Merchandisingstand gabs leider kein Nada Surf T-Shirt, aber dafür hab ich jetzt ein cooles Southside-T-Shirt.


Insgesamt hatte ich richtig viel Spaß und ich hoffe, cih kann nächstes jahr wieder zum Southside fahren!

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zum Schluss:

mein Airbrushtatoo, dasich mir noch hab machen lassen - jetzt mach ich mir vielleicht ein echtes, aber lieber an die Schulter - soll ich da auch einen Stern nehmen oder habt ihr einen besseren Vorschlag?

der Auftritt der Subways, wir standen aber weiter vorne


das waren Enter Shikari

 
Always Love von Nada Surf, da gings am meisten ab und da standen wir auch ungefähr


das Einzige was ich von Madsen beim Southside gefunden habe...

24.6.08 22:20


Aller Anfang ist schwer...

Okay, jetzt also hab ich auch einen Blog. Irgendwie war es ja zu erwarten/befürchten. Warum (erst) jetzt? Keine Ahnung, vielleicht weil mir eine Layoutidee gekommen ist? Ich weiß es selber nicht, es war so eine fixe Idee. Hatte es mir schon öfters mal überlegt, war aber nie überzeugt gewesen.

Gut, da hatte ich also die Idee und relativ schnell hatte ich auch das Layout gebastelt. Als ich gestern dann aber den Blog angemeldet hab, war ich erstmal ziemlich überfordert. Zwar kante ich mich schon ein bisschen mit HTML aus, dank Rapidforum, aber irgendwie hat das alles nicht funktioniert. Doch dann hab ich zum Glück eine Art Layoutgrundvorlage gefunden, die ich nur noch anpassen musste. Dafür vielen Dank an Annikki!

 Jetzt wird es euch wahrscheinlich interessieren, was ihr zu erwarten habt. So ganz genaus weiß ich das aber selber noch nicht. Im Moment stell ich mir das so vor, dass ich einfach immer irgendwas aktuelles, das mich bewegt, kommentiere. Oder über lustige Begebenheiten berichte. Aber dfür lasst ihr euch am besten überraschen - genauso wie ich!

 Was mich momentan so beschäftigt:

* die EM

* mein Zimmer, das noch nicht fertig renoviert ist

* mein Führerschein (hab die theoretische Prüfung schon bestsanden, aber Angst vor der praktischen^^)

 

Soweit, so gut.

Sonja 

14.6.08 14:20